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Neuigkeiten
29.07.2022, 11:02 Uhr | Heike Brehmer MdB
Sommertour von Minister Sven Schulze - Stationen im Wahlkreis
Sven Schulze, Sachsen-Anhalts Minister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten war im Rahmen einer mehrtägigen Fahrradtour im Land unterwegs und besuchte Vereine, Unternehmen und Verbände. Insgesamt steuerte der Minister 45 Stationen an, darunter mehrere interessante Ort in meinem Wahlkries.
Zu Gast auf dem Marienhof in Neinstedt.
1. Station - Die MAWEA Majoranwerk Aschersleben GmbH. Hier wird nicht nur Majoran angebaut, sondern auch Basilikum, Oregano, Dill, Kümmel und vieles weitere. Neben Anbau gehören auch Trocknung, Produktion sowie Vertrieb der Kräuter und Heilpflanzen dazu. Stolz kann man in Aschersleben auf das größte zusammenhängende Anbaugebiet für Majoran in Europa verweisen. Die in der Eigenproduktion entstehenden Produktionsabfälle, wie Stroh, Fein- und Erdanteile sowie Gewürzabriebe, werden zu 100% weiterverarbeitet.
 
2. Station waren die "Kaffeemänner" Dominik Rider und Thomas Schatz mit ihrer im Jahr 2020 in Aschersleben gegründeten Kaffeemänner Rösterei & Manufaktur. Angeboten wird Kaffee für Privatkunden und Unternehmen. Dazu gibt es Seminare und Workshops rund ums Thema Kaffee. Bei der Auswahl der Rohkaffees setzen die Kaffeemänner auf engen Kontakt zu den Kaffeebauern. Minister Schulze nutze die Gelegenheit um ein neues Schild zu überreichen: In diesem Jahr haben die Kaffeemänner einen "kulinarischen Stern" gewonnen - und zwar mit ihrer "Fruchtbombe", einem 100-prozentigen Arabica von Kaffeebauern aus dem brasilianischen Petunia. Der Kaffee wurde 48 Stunden fermentiert.
 
3. Station war die Tonfunk GmbH in Ermsleben. Dort waren wir zu Gast gemeinsam mit der Europaabgeordneten Karolin Braunsberger-Reinhold, dem Bürgermeister der Stadt Falkenstein/Harz Klaus Wycisk und der Ortsbürgermeisterin der Gemeinde Ermsleben Kristin Eichmann-Rank. Zusammen haben wir uns die Produktion einiger Beispielprodukte angesehen. 
 
Die Tonfunk Gruppe fertigt hochwertige Investitionsgüter für alle Bereiche der Elektro- und Elektronikindustrie wie Automotive, Medizin, Nautik, Sensorik, Industrie und andere Branchen. Herz der Gruppe ist die Tonfunk GmbH in Ermsleben. Daneben hat sich die Tonfunk Systementwicklung und Service GmbH als Projekt- und Entwicklungsgesellschaft einen Namen gemacht. Was in Ermsleben produziert wird, findet sich weltweit in Produkten der Medizintechnik, Telekommunikation, Autoindustrie, Nautik, Sicherheitstechnik und vielen weiteren Branchen.
 
4. Station waren der Marienhof in Neinstedt und die barrierefreie Brücke zur Teufelsmauer. Der Marienhof gehört zur Evangelische Stiftung Neinstedt und ist einer der ältesten Arbeitsbereiche der evangelischen Stiftung, seiner Zeit mit dem Schwerpunk auf Landwirtschaft, um die Eigenversorgung zu gewährleisten. Gehalten werden Hühner und Rinder. Außerdem gibt es eine Imkerei. Auf 40 ha Fläche werden Gemüse und Futter für die Tierhaltung angebaut. Der biologisch arbeitende Marienhof wurde mit ELER-Mitteln gefördert. Im Hofladen gibt es eine breite Auswahl an eigenen und regionalen Bioprodukten.  
 
Seit 2016 gibt es auch eine Werkstatt sowie vielfältige Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung. Die vom Marienhof ausgehende Brücke ist barrierefrei gestaltet und bietet einen guten Zugang zur Teufelsmauer, einem der ältesten Naturdenkmale Deutschlands. 
 
5. und letzte Station war die ehemalige Fürst-Stolberg-Hütte in Ilsenburg, einst weit über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt für Eisenguss-Fertigkeiten. Heute arbeiten auf dem Handwerkerhof rund 70 Menschen in unterschiedlichen Berufen. Bauelemente, Schlosserei sind hier ebenso zu finden wie Zahnarzt, Yogastudio und Restaurant. Zudem ist es eine tolle Location für Veranstaltungen aller Art. Im Jahr 2012 hatte Christian Eggert die zuvor insolvente Fürst-Stolberg-Hütte gekauft und gezeigt, wie man eine Industriebrache wiederbeleben kann. 
 
1530 wurde von Graf Botho zu Stolberg der Grundstein für die Fürst-Stolberg-Hütte gelegt. Weltruhm erlangte das Unternehmen zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch die Herstellung von Eisenkunstguss und gusseisernen Öfen mit kunstvoll gearbeiteten Ofen- und Kaminplatten. Künstler wie Dürer, Schinkel, Mucha, Albin und Müller schufen für die Hütte Modelle und Vorlagen für Eisenkunstgussmodelle. An die Geschichte erinnert bis heute unter anderem die beeindruckende Sammlung klassischer gusseiserner Öfen.