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06.02.2015, 10:00 Uhr | Heike Brehmer MdB
Eine Milliarde Euro für die Berufseinstiegsbegleitung
Finanzstärkstes ESF-Bundesprogramm startet Mitte März 2015
Jugendliche und junge Erwachsene, denen es schwer fällt, den Schulabschluss zu erlangen und die damit Gefahr laufen, den erfolgreichen Berufsstart zu verpassen, brauchen besondere Unterstützung, davon bin ich überzeugt. An diese jungen Menschen richtet sich die Berufseinstiegsbegleitung, die Hilfe und Unterstützung beim Erreichen des Schulabschlusses, bei der Berufswahl sowie bei der Aufnahme einer Berufsausbildung gibt.
Sie soll an ausgewählten allgemeinbildenden Schulen, die zum Förder-, Haupt- oder gleichwertigen Schulabschluss führen ermöglicht werden. Ziel ist es, keinen Jugendlichen auf dem Weg zu einem Schulabschluss und einer Berufsausbildung zurückzulassen. Ganz besonders wichtig ist mir deshalb, dass auch Schulen im Harz und Salzlandkreis ausgewählt wurden und bereits sehr kurzfristig Mittel aus diesem Programm erhalten können.

Es handelt sich um folgende Schulen:

in Aschersleben die Sekundarschule Burgschule, die Sekundarschule A. Schweitzer sowie die Förderschule für Lernbehinderte,

in Halberstadt die A. Schweitzer Förderschule für Lernbehinderte,

in Quedlinburg die Pestalozzischule, die Sekundarschule Ernst Bansi sowie die Bosseschule-Sekundarschule,

in Bad Suderode die Förderschule für Lernbehinderte,

in Darlingerode das überregionale FZ Marianne-Buggenhagen Förderschule für Körperbehinderte/Lernbehinderte,

in Gernrode die Sekundarschule Hagenberg,

in Wernigerode die Pestalozzischule Förderschule für Lernbehinderte, die Sekundarschule Burgbreite sowie die Sekundarschule T. Müntzer,

in Blankenburg die Förderschule Pestalozzi Wienrode sowie die Sekundarschule August-Bebel Europaschule und

in Schwanebeck die Petri-Sekundarschule.

Die Berufseinstiegsbegleitung ist ein Instrument zur Integration von jungen Menschen in den Arbeitsmarkt. Diese Maßnahme der Bundesagentur für Arbeit ist zur Hälfte von einem Dritten mitzufinanzieren. Hier sind in erster Linie die Länder gefordert, da es sich um Maßnahmen am Übergang von der Schule zur beruflichen Ausbildung handelt und hier eine gemeinsame Verantwortung von Ländern und der Bundesagentur für Arbeit besteht.

Da die Länder die Kofinanzierung nicht erbringen konnten, ist es jetzt gelungen, aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) die Finanzierung bis zum Schuljahr 2018/2019 zu sichern. Insgesamt stehen rund 1 Milliarde Euro zur Verfügung, jeweils 530 Millionen Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie aus dem Eingliederungstitel der Bundesagentur für Arbeit.