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02.10.2020, 12:24 Uhr | Heike Brehmer MdB
Bundesprogramm „Jugend erinnert“ gestartet
Zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit startet die Ausschreibung des Bundesprogramms „Jugend erinnert“ der Förderlinie „Aufarbeitung des SED-Unrechts“.
Bild: Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur
Heike Brehmer, CDU-Bundestagsabgeordnete für Harz und Salzland, begrüßt das Bundesprogramm und betont, wie wichtig Demokratieverständnis für junge Menschen ist.
 
„Die junge Generation hat es nicht anders kennengelernt und ist im vereinten Deutschland zuhause. 30 Jahre nach der Deutschen Einheit ist es umso wichtiger, unsere Geschichte wach zu halten und junge Menschen dafür zu sensibilisieren, dass Freiheit und Demokratie ein hohes Gut sind.
 
Das Bundesprogramm will junge Menschen zwischen 12 und 27 Jahren dazu anregen, sich mit dem SED-Unrecht und seinen Folgen auseinanderzusetzen. Das Programm motiviert Einrichtungen zur Aufarbeitung wie Gedenkstätten, Museen oder Wissenschaftsorganisationen, sich mit Trägern der Bildungs-, Jugend- und Kulturarbeit sowie Jugendorganisationen zu vernetzen. So sollen zeitgemäße Bildungsformate mit und für junge Menschen geschaffen werden.“ 
 
Gefördert werden Vorhaben und Kooperationen mit Vorbildcharakter, die überregional anwendbar sind. Anträge auf Förderung durch das Bundesprogramm „Jugend erinnert“, Förderlinie SED-Unrecht, können bis zum 15. Februar 2021 bei der Bundesstiftung Aufarbeitung gestellt werden.  
 
Für Fragen steht Ansprechpartnerin Frau Dr. Christine Schoenmakers per E-Mail an c.schoenmakers@bundesstiftung-aufarbeitung.de oder unter der Telefonnummer 030 31 98 95 332 zur Verfügung. Weitere Infos gibt es unter www.bundesstiftung-aufarbeitung.de/de/foerderung/foerderprogramme/jugend-erinnert